Was tut sich gerade?
Viel mehr, als man von außen vermutlich sieht. Ein Buch zu schreiben ist die eine Sache. Danach beginnt jedoch ein völlig anderer Teil dieser Reise.
Sichtbarkeit – Homepage – Social Media – Cover – Texte – Figuren – Marketing
Und ständig die Frage:
Wie schafft man es überhaupt, gesehen zu werden?
Obwohl gerade mein zweites Buch erschienen ist, merke ich, dass ich mir noch immer enorm viel Druck mache. Vielleicht sogar mehr als beim ersten. Denn mittlerweile weiß ich, wie schwer es tatsächlich ist.
Im deutschsprachigen Raum erscheinen jedes Jahr ungefähr 70.000 neue Bücher.
Spannungsromane gehören zusätzlich zu den stärksten Genres überhaupt – rund 2.000 neue Titel pro Monat.
Und genau dort musst du versuchen aufzufallen. Nicht einfach nur „gut“ sein.
Sondern anders genug, damit Menschen sich an dich erinnern.
Am schönsten wäre wahrscheinlich dieser Gedanke:
Ein Leser klappt das Buch zu und denkt sich: »Ich freue mich jetzt schon auf das nächste.«
Genau das versuche ich aufzubauen.
Irgendwann ist dabei die Wortkombination „Kraus-Universum“ entstanden.
Und plötzlich hat sich vieles richtig angefühlt. Denn ich schreibe nicht einfach nur einzelne Krimis.
Ich begleite Figuren über mehrere Geschichten hinweg. Menschen mit Fehlern, Eigenheiten, Humor und Abgründen.
Und ich möchte meinen Lesern mehr bieten als nur eine Handlung.
Deshalb bekommen meine Figuren inzwischen sogar Gesichter. Dank KI entstehen auf meiner Homepage kleine Setcards zu den Charakteren. Der Leser kann nachsehen, wie ich mir diese Menschen beim Schreiben vorgestellt habe.
Das kostet Zeit. Sehr viel Zeit sogar. Aber genau dort entsteht langsam etwas Eigenes. Etwas, das mehr ist als nur „noch ein Krimi“.
Auch beim Thema Sichtbarkeit probiere ich derzeit viel aus.
Instagram ist moderner. Facebook passt momentan aber besser zu mir. Deshalb habe ich dort eine eigene Autorenseite erstellt und hoffe, nach und nach Menschen dafür begeistern zu können.
Und vielleicht kommt irgendwann noch der nächste Schritt.
Ein kleiner Bericht in einer Regionalzeitung. Nicht sofort.
Dafür möchte ich meinem zweiten Buch erst etwas Zeit geben. Dann wird sich zeigen, ob hinter regionalen Medien nur Werbung steckt – oder vielleicht doch Interesse an echten Geschichten.
Zum Beispiel an dieser: »Heilmasseur schreibt seinen zweiten Roman.«
