Schneller als geplant …

… wurde mein neues Buch veröffentlicht.

Am Samstag habe ich noch das Nachwort überarbeitet und dann spontan entschieden, Turdus merula hochzuladen.

Eigentlich wollte ich bis zum 15.05. warten – als letzte Frist, um Verlagen noch Zeit zu geben, vielleicht doch Interesse an mir und meinem Buch zu zeigen.
Realistisch betrachtet wurde daraus leider nichts. Zehn Anschreiben. Achtmal keine Antwort. Zweimal höfliche Absagen.

Bitter vielleicht – aber kein Weltuntergang.
Vielleicht habe ich nicht ins Konzept gepasst. Vielleicht ist auch in der Buchbranche Vorsicht eingekehrt und Risiko unerwünscht geworden. Oder vielleicht war mein Exposé einfach nicht gut genug.

Kein Drama. Schreiben ist mein Hobby und wird es auch bleiben.
Trotzdem hätte ich gerne erlebt, wie es ist, wenn ein Verlag hinter einem steht. Wenn jemand versucht, dich und deine Geschichten größer zu machen, sichtbarer zu machen.
Aber nicht alles im Leben gelingt.

Darum mache ich jetzt etwas, das heutzutage fast verpönt wirkt.
Ich sage Danke. Danke an Amazon. Ohne diesen Konzern wäre keines meiner Bücher auf dem Markt.

Welche Verlage habe ich angeschrieben?
Viele werden die Liste lesen und sich denken: »Okay … der ist größenwahnsinnig geworden.«
Aber es gab einen Grund für genau diese Auswahl. Nicht jeder Verlag bedient mein Genre, und genau diese Häuser haben Autoren und Reihen im Programm, die zu meinem Stil und meinem Konzept passen.

Zumindest dachte ich das.
Gmeiner – Emons – Haymon – Kremayr & Scheriau – Edition Nautilus – Kampa – Fischer – Ullstein – Rowohlt – Conte.
Nicht wertend. Nur der Reihenfolge nach.

Aber seit gestern ist Turdus merula erhältlich.

Taschenbuch:
15,39 Euro über Amazon
14 Euro direkt bei mir

Gebundene Ausgabe:
25,29 Euro über Amazon
22 Euro direkt bei mir

Direkt bei mir ist es also etwas günstiger möglich. Wobei ich hoffe, dass am Ende nicht nur der Preis entscheidet.
Das Taschenbuch umfasst immerhin 517 Seiten und etwa neun Stunden Lesezeit.

Die ersten Autorenexemplare sind bereits bestellt und können bei mir voraussichtlich ab dem 18.Mai gekauft werden – natürlich mit persönlicher Widmung, wenn es erwünscht ist.

Für eBook-Leser gibt es die digitale Version über Amazon. Außerdem habe ich mich entschieden, das Buch für Amazon-Prime-Reading-Kunden kostenlos zur Verfügung zu stellen.
Wer kein Abo besitzt, ist mit 4,99 Euro dabei. Ich wollte einen fairen Preis wählen.

Und sonst?

Darf ich euch meine Autorenseite auf Amazon zeigen?

Jetzt beginnt wohl der Teil, den viele Autoren mögen – und viele gleichzeitig hassen.
Werbung.
Ich möchte in den nächsten Tagen lokale Zeitungen und Magazine heraussuchen, die vielleicht Interesse an einem Bericht haben könnten.
Aber ohne Hektik. Solche Dinge sollte man strategisch planen und sich gut überlegen, wie man an solche Themen herangeht.

Zusätzlich informiere ich mich gerade darüber, ob und wie man vielleicht doch in ausgewählten Buchhandlungen sichtbar werden kann.

Und der letzte Punkt, den ich bereits in Angriff genommen habe:
etwas mehr Präsenz auf Social Media. Facebook. WhatsApp. Und vermutlich noch vieles, das ich bisher erfolgreich ignoriert habe.

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