Im Jänner habe ich mir die Mühe gemacht und zehn Verlage kontaktiert. Leider kann ich drei Monate später noch immer keine positiven Nachrichten verkünden.
Bislang gab es zwei Antworten. Beide waren freundlich formuliert, beinhalteten aber leider Absagen. Acht Anfragen sind nach wie vor unbeantwortet.
Auf den Verlagsseiten steht oft, dass man Geduld haben soll. Teilweise kann eine Antwort bis zu sechs Monate dauern. Gleichzeitig wird aber auch darauf hingewiesen, dass aufgrund der Vielzahl an Einsendungen nicht jede Absage beantwortet werden kann.
Natürlich ist das für einen Autor nicht ganz einfach. Eine kurze Standardmail würde schon genügen, um Bescheid zu wissen. Vor allem würde damit das Warten und Hoffen beendet werden.
Ich habe dafür Verständnis. Die Gründe sind nachvollziehbar – wenig Zeit und viele Einsendungen. Trotzdem fühlt es sich aus Sicht eines Autors nicht ganz respektvoll an.
So – ein wenig Dampf abgelassen.
Ich habe beschlossen, noch genau bis zum 15. Mai zu warten. Dann hatten die Verlage vier Monate Zeit, mein Exposé zumindest zu überfliegen. Sollte bis dahin keine Rückmeldung kommen, werde ich das Buch wieder selbst veröffentlichen.
Realistisch gesehen könnte es dann etwa zehn Tage später erhältlich sein.
Ich halte euch natürlich auf dem Laufenden.
Was gibt es sonst noch?
Ich habe einen Narren daran gefressen, meine Figuren zum Leben zu erwecken. Nicht nur in der Geschichte, sondern auch auf meiner Homepage. Dort entstehen nach und nach kleine „Karteikarten“ mit Bild und kurzer Vita.
Das Kraus-Universum wächst langsam, Schritt für Schritt. Die Figuren orientieren sich dabei stark an meinen Vorstellungen beim Schreiben. Informativ – aber ein kleiner Hinweis: Wer sich sein eigenes Bild im Kopf bewahren möchte, dem rate ich, den Figurenleitfaden lieber nicht zu studieren.
Außerdem habe ich einen WhatsApp-Kanal erstellt. Unter „Peter Kraus ermittelt“ bleibst du künftig auf dem Laufenden.
Peter Kraus ermittel – whatsapp Kanal
Bis bald
Jürgen Heitzer
