Zwei Monate war es still um mich. Kein Update, kein Zwischenstand. Dafür möchte ich mich entschuldigen.
Aber diese Stille hatte einen Grund.
Sie endete mit einem Punkt.
Ich bin fertig.
Mein zweiter Roman ist abgeschlossen.
Turdus merula – ein Peter-Kraus-Krimi.
Was kann man sich erwarten
Im Kern geht es in Turdus merula um einen Mord, der keine klassischen Spuren hinterlässt. Der Täter arbeitet nicht mit Gewalt, sondern mit Bedeutung. Tatorte sind inszeniert, Hinweise wirken beiläufig, und nichts ist so eindeutig, wie es zunächst scheint.
Für Peter Kraus wird der Fall schnell mehr als Ermittlungsarbeit. Er zwingt ihn, Entscheidungen zu treffen, die nicht nur berufliche Konsequenzen haben. Nähe, Verantwortung und Schuld spielen dabei eine größere Rolle als die Frage nach dem reinen „Wer war es“.
Turdus merula ist etwas kürzer als mein Erstlingswerk und umfasst rund 480 Taschenbuchseiten. Der Roman gliedert sich in einen Prolog, neun Kapitel, einen Epilog und ein kurzes Nachwort.
Die Genre-Einordnung fällt mir diesmal schwer – und genau das war beabsichtigt. Krimi, Thriller oder Spannungsroman. Jede dieser Schubladen passt. Keine reicht allein.
Im Mittelpunkt stehen erneut Figuren, die nicht stehen bleiben dürfen. Sie verändern sich. Sie treffen Entscheidungen. Manche sind falsch. Und alle haben Folgen.
Niemand bleibt unberührt. Auch der Leser nicht.
Das Ende bricht nicht laut herein. Es zieht sich fest. Und es wird überraschen. Vielleicht sogar länger nachwirken, als man es erwartet.
Wie geht es weiter
Wann Turdus merula gelesen werden kann, liegt im Moment nicht allein in meiner Hand. Ich habe zehn Verlage angeschrieben. In ihren Postfächern liegen Exposé und Leseproben. Weitere werden folgen. Ich werde keinen Versuch auslassen, dieses Buch dorthin zu bringen, wo es professionell betreut werden kann.
Sollte es wider Erwarten in kein Verlagsprogramm passen, gehe ich – wie angekündigt – den Weg über den Selbstverlag bei Amazon. Alles dafür steht bereit.
Sogar die Buchaußenseite ist bereits gestaltet. Cover und Buchrücken existieren.

Als persönliche Deadline habe ich mir den 1. Juni 2026 gesetzt. Bis dahin warte ich auf eine Rückmeldung aus einem Verlagshaus. Danach entscheide ich neu. Ohne Zögern. Und ohne Ausreden.
